Mittwoch, 9. März 2016 • 18:00 Uhr

Internationale Fachtagung

Verschränkte Ungleichheit. Praktiken der Intersektionalität in der Frühen Neuzeit

Von: Dr. Matthias Bähr, Dr. Florian Kühnel

9. und 10. März 2016

Wissenschaftliche Leitung: Dr. Matthias Bähr (Dresden),
Dr. Florian Kühnel (Berlin)

Gesellschaften nehmen Unterscheidungen vor: Nach innen differenzieren sie ihre Mitglieder in bestimmte Gruppen (und Untergruppen), nach außen grenzen sie sich von anderen Gesellschaften ab. Solche gesellschaftlichen Unterscheidungen werden jedoch niemals isoliert wirksam. Soziale Kategorien wie Geschlecht, Ethnizität, sozialer Status, Alter usw. sind ineinander verschränkt bzw. überkreuzen sich – und können daher auch gar nicht ohne ihre Wechselwirkungen untersucht werden.
Im Sinne einer ‚historischen Intersektionsanalyse‘ will die Tagung solchen Kategorieverschränkungen in der Frühen Neuzeit nachspüren, um so etwas über die spezifischen Konstellationen von Ungleichheit in dieser Epoche zu erfahren. Die Beiträge werden dazu anhand verschiedener Fallstudien die Praktiken von Intersektionalität in den Blick nehmen.

 

Programm

 

Anmeldung


Information:

Christin Klaus M. A.
Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald
D–17487 Greifswald
Telefon: +49 (0) 3834 / 86–19029
Telefax: +49 (0) 3834 / 86–19005
E–Mail: christin.klaus@wiko–greifswald.de

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