Ursprung – Das Faszinosum in Mythologie, Logik, Religion

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Die Suche nach Ursprüngen ist ein aus dem menschlichen Leben, der Literatur und der Religion vertrautes Phänomen. Worum geht es dabei – um zeitliche Anfänge oder inhaltliche Quellen? In seinem Werk zeigt sich der Kantinterpret und Religionsphilosoph Hermann Cohen immer wieder damit befasst, dem Begriff des Ursprungs, aber auch den Ursprüngen von Sprache und Dichtung, von wissenschaftlicher und religiöser Erkenntnis nachzugehen. Unter besonderer Berücksichtigung dieses Werks widmet sich der Vortrag der Frage, zu welchen Einsichten ein Nachdenken über das Faszinosum Ursprung gelangt.

Helmut Holzhey studierte evangelische Theologie und Philosophie. Er habilitierte sich 1974 und lehrte von 1978 bis zu seiner Emeritierung 2004 als Professor für Philosophie an der Universität Zürich. Schwerpunkte seiner Forschungsarbeit sind Kant und der Neukantianismus, insbesondere das Werk Hermann Cohens, der Erfahrungsbegriff und das Verhältnis von Philosophie und christlicher Religion. Für seine grundlegenden Beiträge zur neueren Hermann-Cohen-Forschung verlieh ihm 2004 die Universität Marburg den Titel eines Ehrendoktors der Philosophie.

Moderation: Professor Dr. Heinrich Assel 


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