Große Forschung an einer kleinen Universität? Wilamowitz in Greifswald

Foto: Universitätsarchiv Greifswald

Vor 130 Jahren hatte die Universität Greifswald gerade einmal 1000 Studenten, und nur etwa 15 von ihnen besuchten Veranstaltungen in den Fächern Griechisch, Latein, Alte Geschichte oder Archäologie. Diese wenigen Studenten der Altertumswissenschaften wurden aber von ganz hochkarätigen Wissenschaftlern unterrichtet, die wegweisende Forschung in Angriff nahmen und damit international Anerkennung erlangten. Die Ringvorlesung möchte diese erfolgreiche Tradition aufzeigen und damit auch ein Stück Universitätsgeschichte erzählen.

Zehn ausgewählte Forscherpersönlichkeiten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts werden mit ihrer wissenschaftlichen Leistung gewürdigt, die sich häufig auf gleich mehrere Fachdisziplinen erstreckte. Der Fokus liegt dabei auf ihrer Zeit in Greifswald: Da ist der alte Gelehrte, der um vier Uhr morgens im Schlafrock und mit Pfeife am Hafen steht und ein Schiff erwartet, oder der junge Professor, der auf dem Motorrad die Straßen der Stadt unsicher macht. In ihren wissenschaftlichen Biographien wird das akademische Leben im alten Greifswald anschaulich.

Ort und Zeit
Donnerstags 18:15 Uhr, Historisches Institut, Domstraße 9 A, Hörsaal 2.05

Weitere Termine
www.uni-greifswald.de/local-heroes


Ansprechpartnerin
Dr. Susanne Froehlich
Arbeitsbereich Alte Geschichte
Historisches Institut
Domstraße 9 A
17489 Greifswald
Telefon 03834 420 3103 oder 3304
susanne.froehlich(at)uni-greifswald(dot)de

Organisator

  • Historisches Institut

Veranstaltungsort

  • Alfried Krupp Wissenschaftskolleg

    Martin-Luther-Straße 14
    17489 Greifswald


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