Laufende Tagungsprojekte


Geistliche Intermedialität und Interkonfessionalität in Danzig, Polnisch Preußen und Herzoglich Preußen (16. bis 18. Jahrhundert)

Interdisziplinäre Fachtagung
Bildnachweis: Caspar Hennenberger, Public domain, via Wikimedia Commons

Die internationale Tagung setzt sich zum Ziel, eine der in der Frühen Neuzeit kulturell fruchtbarsten Regionen am mare balticum im fächerübergreifenden Austausch zu untersuchen: die Hansestadt Danzig, mithin die Mitte des 17. Jahrhunderts bevölkerungsreichste Metropole zwischen Moskau und Amsterdam, sowie die sie umgebenden Regionen Preußen Königlichen Anteils (Polnisch Preußen) und das Herzogliche (bzw. Herzogtum) Preußen. Die anzustellenden Erkundungen sollen einem gemeinsamen spezifisch-methodischen Zugriff folgen, der drei Aspekte in das Zentrum des Forschungsinteresses stellt:

1. geistlich-intermediale Konstellationen, in denen wechselseitige Verstärkungen (amplificationes) der beteiligten Medien zu beobachten sind.

2. Konkretionen frühneuzeitlicher Interkonfessionalität, wie sie nicht nur in der offiziell der lutherischen Konfession zugehörigen (aber auch andere religiöse Gruppierungen beheimatenden) Stadt Danzig, sondern auch in den beiden (konfessionell unterschiedlich situierten) Preußen facettenreich begegnen.

3. Manifestationen von geistlicher Intermedialität, die implizit oder explizit von Interkonfessionalität geprägt sind und beispielsweise in der (buchinternen und buchexternen) Sinnbildkunst, in der Andachtsliteratur, in der Malerei und in der Oper, aber auch in andersartigen Medienformen vielfältig zu greifen sind.

Der Beobachtungszeitraum umfasst die Zeit von der Einführung der Reformation im Herzogtum Preußen (1525) bis zum Ende der vornationalstaatlichen Koexistenz bzw. Konvivenz der beiden Preußen (1772), vorrangig jedoch das ‚lange‘ 17. Jahrhundert (ca. 1580 bis 1730).

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