Die Ukraine seit 2010 – Beobachtungen einer deutschen Diplomatin

Digital Lecture
Anka Feldhusen; Ministry of Infrastructure of Ukraine (Q4294418), CC BY 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by/4.0>, via Wikimedia Commons

Seit 1994 beobachtet und begleitet Anka Feldhusen die Entwicklung der Ukraine hin zu einem modernen europäischen Staat. Von 2010 bis 2015 hat sie zwei völlig unterschiedliche Systeme erlebt, und die Monate der Revolution der Würde waren sicher die intensivsten in ihrem Leben. Heute kämpft die Ukraine auch weiterhin mit dem post-sowjetischen Nachlass: fehlendes Vertrauen in Institutionen, oligarchisches Wirtschaftssystem. Und kämpft einen tatsächlichen Krieg gegen Russland. Beides macht die Umsetzung ihres erklärten Ziels, die euro-atlantische Integration, schwieriger, aber Anka Feldhusen ist optimistisch, dass das Land dieses Ziel erreichen wird.

Anka Feldhusen studierte Politikwissenschaften der Slawistik und der Anglistik an der Christian-Albrechts-Universität, Kiel. Außerdem absolvierte sie den Lehrgang für den Höheren Auswärtigen Dienst, Aus- und Fortbildungszentrum des Auswärtigen Amtes in Bonn. Seit Juli 2019 ist sie die Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in Kiew, Ukraine.
 
Begrüßung: Professorin Dr. Ulla Bonas, Professor em. Dr. Valerij Mokienko
Moderation: Professor Dr. Roman Dubasevych

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Organisatorische Hinweise zur Digital Lecture
Das Alfried Krupp Wissenschaftskolleg bietet diese Veranstaltung live als Zoom-Meeting an, in dem sich Zuschauende auch mit Videobeiträgen an der anschließenden Diskussion beteiligen können.

  • Wir freuen uns, wenn Sie bei der Einwahl in Zoom Ihren Klarnamen angeben. Selbstverständlich können Sie an der Veranstaltung auch unter einem Pseudonym teilnehmen.
  • Eine Liste aller Teilnehmenden ist für alle Beteiligten während der gesamten Veranstaltung einsehbar.
  • Während des Vortrages sind die Mikrofone der Zuschauenden alle automatisch stumm geschaltet, um keine störenden Hintergrundgeräusche zu erzeugen. Die Kamera der Zuschauenden kann gern von Ihnen während des Vortrages angeschaltet werden.
  • In der anschließenden Diskussion können Wortmeldungen bzw. Fragen über die Funktion „Hand heben“ angezeigt werden. Diese finden Sie – je nach Endgerät – unter dem Button „Teilnehmer“, „Mehr“ oder „Reaktionen“.
  • Sie können die Hand auch wieder senken, wenn Sie die Frage zurückziehen wollen. Der Moderator/die Moderatorin führt eine Redeliste und erteilt in der Reihenfolge der Meldungen das Wort.
  • Wenn Sie von dem Moderator/der Moderatorin aufgefordert werden, Ihre Frage bzw. Ihre Wortmeldung vorzubringen, werden Sie über die Benutzeroberfläche aufgefordert, Ihr Mikrofon anzuschalten. Gern können Sie dann, wenn noch nicht geschehen, auch Ihre Kamera anschalten. Insbesondere beim Vortragen von längeren Wortmeldungen ist dies gewünscht, damit die Vortragenden auch sehen können, wer die Frage stellt bzw. die Anmerkung macht.
  • Selbstverständlich haben Sie darüber hinaus auch die Möglichkeit, Ihre Fragen schriftlich im Chat zu stellen.

Aufzeichnung der Digital Lecture
Die Digital Lecture wird aufgezeichnet, um sie für die Mediathek des Kollegs zu nutzen. In der Aufzeichnung wird nur der/die Vortragende, dessen/deren Präsentation sowie der Moderator/die Moderatorin zu hören bzw. zu sehen sein. Video-, Audio oder Chatbeiträge werden nicht aufgezeichnet. Ein „REC“-Zeichen am Bildrand informiert die Teilnehmenden über die aktuelle Aufzeichnung.

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Zugang zum virtuellen Hörsaal des Kollegs

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