Wehrhafte Wissenschaft: Was können wir tun?

Bildungspolitik ist Ländersache – und nach den Landtagswahlen am 20. September könnte sich auch in Mecklenburg-Vorpommern vieles ändern. Die AfD MV verspricht in ihrem „Regierungsprogramm“ auch im Bereich der Bildungspolitik eine „klare Wende“ einzuleiten. Das bedeutet: Quoten zurückfahren, vermeintliche Frühsexualisierung beenden, ein Angriff auf Postcolonial und Gender Studies und Konzentration auf Naturwissenschaften. Das ist eine ganz klare Bedrohung für uns als Forschende und Angehörige der Universität – insbesondere für diejenigen, die weniger Privilegien genießen als wir. 
Deshalb wollen wir aktiv werden und einen Raum schaffen, in dem wir uns austauschen, Ressourcen und praktische Tipps bündeln und uns gegenseitig unterstützen. Zusammen mit der Journalistin und Co-Host des Podcasts „Kipppunkt Ost“ Heike Kleffner und Lobbi MV, der Opferberatung für Betroffene rechter Gewalt, wollen wir gemeinsam ins Gespräch kommen: Wie blickt ihr auf die Landtagswahlen? Was belastet euch? Wie können wir uns gemeinsam als Univeristätsangehörige gegen derartige Angriffe wehren? Vor welchen Herausforderungen stehen besonders die angehenden Lehrkräfte unter euch? 
Kommt daher am 02.06. um 14 Uhr c.t. in den Hörsaal in der Rubenowstraße 3. Bringt Freund*innen und Kommilton*innen mit und diskutiert und beratet gemeinsam mit uns, wie es weitergehen kann –  vor und nach dem 20. September. Denn: egal wie die Landtagswahl ausgeht, wir stehen als Wissenschaftler*innen, angehende Lehrer*innen und Bürger*innen unter Druck. Und wir wollen uns gemeinsam zur Wehr setzen.
Die Veranstaltung ist Teil der dezentral organisierten Aktionswoche "Wissenschaft gegen Faschismus" – mehr Infos hier: https://wissenschaft-gegen-faschismus.de

Kontakt
Institut für deutsche Philologie / IRTG Baltic Peripeties
Junior-Prof. Dr. Elisabeth Flucher
elisabeth.flucher@uni-greifswald.de
+49 3834 420 3405 


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