Freitag, 21. Juli 2017 Samstag, 22. Juli 2017
Symposium, Internationale Fachtagung

Infectious Diseases and the Genomic Revolution

Internationales Symposium unter Leitung von Professor Dr. Bärbel Friedrich und Professor Dr. Michael Hecker (beide Greifswald)

Mittwoch, 19. Juli 2017 19:00 Uhr 21:00 Uhr
Freitag, 14. Juli 2017 17:00 Uhr 18:30 Uhr
Festkolloquium

5 Jahre Junges Kolleg Greifswald

Festkolloquium zum fünfjährigen Bestehen des Jungen Kollegs Greifswald Festvortrag von Professor Dr. Rainer Hegselmann (Universität Bayreuth) und anschließendem Empfang

Mittwoch, 12. Juli 2017 18:00 Uhr 19:30 Uhr
Fellow Lecture, Öffentlicher Abendvortrag

Boden – Macht – (Un)gerechtigkeit

Alfried Krupp Fellow Lecture mit Privatdozentin Dr. Anja Reichert-Schick (Fellow des Alfried Krupp Wissenschaftskollegs Greifswald)

Der Wettlauf um Ackerland hat sich seit 2007 aufgrund der Dynamik der multiplen Krise von Finanzen, Ernährung und Energie intensiviert. Die zu erwartenden Gewinne haben Investoren nicht nur in den Globalen Süden sondern auch nach Nordostdeutschland gezogen, das sich als Brennpunkt des „neuen“ Landhandels in Deutschland erweist.

Montag, 10. Juli 2017 18:00 Uhr 19:30 Uhr
Öffentlicher Abendvortrag

Tambora oder das Jahr ohne Sommer. Wie ein Vulkan die Welt in die Krise stürzte

Öffentlicher Abendvortrag von Professor Dr. Wolfgang Behringer (Universität des Saarlandes, Saarbrücken) im Rahmen der vortragsreihe "Vulkanismus – Ursachen, Prozesse, Folgen"

1816 spielte das Klima verrückt. Der Winter brachte extreme Kälte; sintflutartige Regenfälle führten in Asien zu gewaltigen Überschwemmungen. In Westeuropa wie in Nordamerika erlebte man das „Jahr ohne Sommer“. Die Ursache kannte damals niemand: Es war der Ausbruch des Vulkans Tambora im heutigen Indonesien – der größte Vulkanausbruch in der menschlichen Geschichte. Der renommierte Klimahistoriker Wolfgang Behringer beschreibt in seinem Vortrag die globale Geschichte dieser Klimakatastrophe, die die Welt auf Jahre hinaus in politische und soziale Krisen stürzte.

Donnerstag, 6. Juli 2017 19:00 Uhr 20:30 Uhr
Podiumsdiskussion, Öffentlicher Abendvortrag

Studentischer Protest im Wandel der Zeiten. Ideologische Seitenwechsel der Studierenden im 19. und 20. Jahrhundert

Öffentlicher Abendvortrag von Professor Konrad H. Jarausch (Chapel Hill, USA) mit anschließender Podiumsdiskussion im Rahmen der Tagung "Radikale Überzeugungstäter? Studentische Protest- und Gewaltformen zwischen den Befreiungskriegen und dem Bologna- Prozess"

Donnerstag, 6. Juli 2017 Freitag, 7. Juli 2017
Internationale Fachtagung

Radikale Überzeugungstäter? Studentische Protest- und Gewaltformen zwischen den Befreiungskriegen und dem Bologna-Prozess

Internationale Fachtagung unter wissenschaftlicher Leitung von Professor Dr. Oliver Auge und Martin Göllnitz (beide Kiel)

Die deutschen Universitäten des 19. und 20. Jahrhunderts stellten nicht nur Orte der Gelehrsamkeit dar, sondern wurden von der größten akademischen Gruppe, den Studierenden, auch als Räume perpetuierter Gewalt und suspendierter Normen wahrgenommen. Der radikale Teil der Studierenden bildete zwar stets nur eine Minderheit, trug seine Ideen und Ideologien aber wirkungsvoll aus der Gesellschaft an die Universitäten und von dort wieder zurück. Infolge dieser Entwicklungen blieben die Hochschulen weder von den Wertemustern des Vormärz, noch vom Radauantisemitismus der Nationalsozialisten oder von den Studentenunruhen der 68er verschont.

Dienstag, 4. Juli 2017 18:00 Uhr 19:30 Uhr
Öffentlicher Abendvortrag, Fellow Lecture

Was sind die Pathosformeln des literarischen Antisemitismus? Standardszenarien und Affektpoetiken fiktionaler Texte im 19. Jahrhundert

Alfred Krupp Fellow Lecture von Privatdozent Dr. Jan Süselbeck (Fellow des Alfried Krupp Wissenschaftskollegs) im Rahmen der Interdisziplinären Fachtagung „Emotionen des Antisemitismus"

Es ist Konsens, dass politische Propagandisten wie Ernst Moritz Arndt die Genese des modernen Antisemitismus beflügelten. Doch wie beeinflusste die schöne Literatur diesen Prozess? Ihr Medium erlaubte Darstellungen von besonderer Emotionalisierungskraft. Gängige judenfeindliche Phantasmen wurden in erzählten Welten neu kombiniert und kontextualisiert. Genres wie das der Gothic Novel spielten dabei gezielt mit der Angst- und Aggressionslust des Publikums. Jan Süselbeck analysiert antisemitische Affektszenarien bei Achim von Arnim, E.T.A. Hoffmann, Gustav Freytag und Wilhelm Busch.

Dienstag, 4. Juli 2017 Mittwoch, 5. Juli 2017
Interdisziplinäre Fachtagung

Die Emotionen des Antisemitismus

Interdisziplinäre Fachtagung unter wissenschaftlicher Leitung von Privatdozent Dr. Jan Süselbeck (Greifswald)

Seit über 2000 Jahren haben die Menschen das Judentum als Projektionsfläche ihres Hasses missbraucht. Anhand ihrer manichäischen Weltbilder identifizierten sie ‚die Juden‘ dabei stets mit ‚dem Bösen‘. Doch welche Rolle spielten dabei die konkreten Vermittlungformen des Antisemitismus? Welcher Emotionalisierungsstrategien bedienten sich Autoren, die ihre Adressaten zum Judenhass anstacheln wollten? Kann man diese Intention überhaupt sicher nachweisen, und wenn ja, wie? Die philologische Untersuchung des literarischen Antisemitismus ist seit den 1980er Jahren kaum in Gang gekommen. Noch erstaunlicher als diese Forschungslücke mutet es jedoch an, dass die offensichtliche Bedeutung von Gefühlen wie Angst, Ärger, Empörung, Wut oder Hass für die Rezeption und die Wirkung der Produkte judenfeindlicher Affektpoetiken in der Literaturwissenschaft bislang keine nennenswerte Beachtung gefunden hat.

Montag, 3. Juli 2017 18:00 Uhr 19:30 Uhr
Öffentlicher Abendvortrag

Glykolyse am Siedepunkt

Öffentlicher Abendvortrag von Professor Dr. Peter Schönheit (Universität zu Kiel) im Rahmen der Vortragsreihe „Molekulare Grundlagen des Lebens" im Studienjahr 2017/18