Im Zwiespalt. Die aktuelle Relevanz von Georg Simmels Theorie des Konflikts
Internationale Fachtagung unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Dr. Gerald Hartung (Wuppertal), Professorin Dr. Annika Schlitte (Greifswald) und Dr. Tim-Florian Steinbach (Wuppertal)
Die internationale Tagung geht von dem Befund eines Auseinanderbrechens der Konsensgesellschaft aus, das mit einer Delegitimierung diskursiver Praktiken und dem Entstehen einer Gesellschaft im Widerstreit sozialer, kultureller und politischer Positionen einhergeht. Angeregt durch Georg Simmels Theorie des Konflikts wird gefragt, welche Strategien die Wissensdisziplinen bereitstellen, um einem wachsenden Misstrauen gegenüber den Institutionen der Wissenschaft, des Rechts und der Politik zu begegnen. Dabei sollen theoretische Optionen freigelegt werden, die Konfliktfähigkeit und Ambiguitätstoleranz stärken und einer verbreiteten Haltung der Apathie ein Ethos des Nicht-Ausweichens vor sowie des Nicht-Wegsehens von Krisen- und Konfliktszenarien entgegensetzen.
Datum:
18. bis 20. Juni 2026
Wissenschaftliche Leitung:
Professor Dr. Gerald Hartung (Wuppertal), Professorin Dr. Annika Schlitte (Greifswald) und Dr. Tim-Florian Steinbach (Wuppertal)
Veranstaltungsort:
Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald
Martin-Luther-Straße 14
17489 Greifswald
Tagungsbüro:
Tobias Surborg M. A.
Telefon +49 3834 420-5015
tobias.surborgwiko-greifswaldde
Die internationale Fachtagung wird gefördert von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach–Stiftung, Essen,
der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Bonn, und der Georg-Simmel-Gesellschaft e.V.
