Die regionale medizinische Versorgung ist eine wichtige Dimension der Daseinsvorsorge. Die Versorgungsstrukturen sollten idealerweise an den tatsächlichen Bedarfen der Bevölkerung angepasst sein, sind aber in der Praxis stark fragmentiert und reguliert und damit inflexibel. In ländlich-peripheren Räumen können kleine, häufig nicht medizinisch motivierte Änderungen in der Infrastruktur, Wie Z.B eine Verringerung der Bettenzahl einer Krankenhausabteilung, die Schließung einer Ambulanz oder der Weggang eines Spezialisten zu signifikanten Änderungen in der Versorgungsstruktur für bestimmte Patientengruppen führen. Im Vortrag zeigen wir Möglichkeiten, die Versorgung regional bedarfsgerecht zu planen.
Moderation: Professor Dr. Wolfgang Hoffmann
Veranstaltungsort: Ernst-Lohmeyer-Platz 6, Hörsaal 2