Alumni Campus e.V.
Der Alumni Campus des Alfried Krupp Wissenschaftskollegs Greifswald e. V. wurde 2014 gegründet. Der Verein fördert den wissenschaftlichen Austausch zwischen ehemaligen Fellows sowie ihre Verbindung zum Alfried Krupp Wissenschaftskolleg, zur Universität Greifswald und zu weiteren Forschungseinrichtungen. Mit seiner Arbeit unterstützt der Alumni Campus insbesondere wissenschaftliche und kulturelle Kontakte, die über den Forschungsaufenthalt in Greifswald hinaus fortgeführt und weiterentwickelt werden.
Satzung
Die Satzung enthält die rechtlichen Grundlagen des Alumni Campus e. V. und regelt unter anderem Mitgliedschaft, Vorstand, Mitgliederversammlung und Beschlussfassung.
Mitglied werden
Mitglied des Vereins können alle Alumni Fellows des Alfried Krupp Wissenschaftskollegs werden. Darüber hinaus steht die Mitgliedschaft auch einzelnen natürlichen oder juristischen Personen offen, die sich dem Alfried Krupp Fellows-Programm verbunden fühlen.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt:
- 30 Euro für Einzelpersonen
- 15 Euro ermäßigt
Mitglieder erhalten Informationen über die Arbeit des Vereins und persönliche Einladungen zu Veranstaltungen. Der Verein unterstützt zudem die Organisation wissenschaftlicher Veranstaltungen.
Beitrittsformular
Formular bitte ausfüllen, ausdrucken und zurück senden an:
Alumni Campus des Alfried Krupp Wissenschaftskollegs Greifswald e.V.
17489 Greifswald

Vorstand
Vorsitzender: Professor Dr. Timo Heinrich (Alfried Krupp Fellow 2019/2020)
Weitere Vorstandsmitglieder:
- Privatdozentin Dr. Britta-Juliane Kruse (Alfried Krupp Fellow 2016/2017)
- Privatdozent Dr. Christian Kuhn (Alfried Krupp Fellow 2009/2010)
- Marcus Hoffman M.A.
- Celia Baron M.Sc.
Kontakt
Bei Fragen zum Verein oder zur Mitgliedschaft hilft der Fellowsupport weiter.
Celia Baron, M.Sc.
Fellowsupport
Telefon: +49 3834 420-5016
E-Mail: celia.baronwiko-greifswaldde
Neuigkeiten aus dem Vereinsleben
Interview mit unserer Deutschlandstipendiatin Paula Steingäßer

Gefördert durch den Alumni Campus Verein
Der Alumni Campus des Alfried Krupp Wissenschaftskollegs Greifswald e.V. finanziert in diesem Jahr erstmals ein Deutschlandstipendium. Gefördert wird die Psychologiestudentin Paula Steingäßer. 2024 veröffentlichte sie ihr Buch „Und was ist mit unserer Zukunft? Aufwachsen mit der Klimakrise“ (S. Fischer Verlag), in dem sie beschreibt, wie junge Menschen unter den Bedingungen einer unsicheren Zukunft groß werden. Im Gespräch berichtet sie über ihren Weg nach Greifswald, ihre Studienschwerpunkte und ihre Pläne.
Was studierst du – und warum in Greifswald?
Paula: Ich studiere Psychologie im Bachelor. Vorher habe ich in Freiburg Geschichte und Philosophie studiert. Nach meinem Fachwechsel war Greifswald für mich aus zwei Gründen interessant: Ich kannte die Stadt über Freundinnen und Freunde, und hier gibt es Forschungsprojekte zu Klimaangst und psychischer Gesundheit. Das passt zu Themen, die mich seit langer Zeit beschäftigen.
Welche Erfahrungen bringen dich zu diesen Themen?
Paula: Durch die Arbeit meiner Eltern bin ich als Kind viel gereist und habe früh gesehen, welche Folgen die Klimakrise für Menschen hat. Diese Eindrücke prägen mich. In meinem Buch habe ich beschrieben, wie junge Menschen damit umgehen und welche Belastungen entstehen können.
Woran arbeitest du aktuell im Studium?
Paula: Noch hauptsächlich an Grundlagen. Dieses Semester führen wir im Rahmen eines empirischen Praktikums eine eigene Studie durch. Nächstes Semester möchte ich ein Forschungspraktikum im Bereich klimabezogener psychischer Gesundheit machen.
Wie wirkt sich das Deutschlandstipendium auf deinen Alltag aus?
Paula: Es entlastet mich finanziell und damit auch mental. Ich arbeite weiterhin neben dem Studium, aber mit der Förderung habe ich etwas mehr Raum, mich auf das Studium zu konzentrieren und nebenbei engagiert zu bleiben.
Welche beruflichen Ziele hast du?
Paula: Ich möchte den klinischen Master machen und später therapeutisch arbeiten. Wissenschaftliche Arbeit kann ich mir ebenfalls gut vorstellen. Langfristig interessiert mich außerdem tiergestützte Therapie.
Was bedeutet dir die Förderung durch den Alumni Campus Verein?
Paula: Vor allem die Möglichkeit, mein Studium unter stabileren Bedingungen fortzuführen. Und ich freue mich auch sehr darüber, jetzt konkrete Gesichter hinter der Förderung kennengelernt zu haben.