Auch 2026 findet wieder ein wissenschaftliches Symposium im Rahmen der Greifswalder Bachwoche statt. Dieses Jahr werden die Perspektiven der Musikpädagogik, Musikwissenschaft, Theologie und künstlerischer Praxis zu einem lebendigen Dialog zusammengeführt.
Der Hauptvortrag „Begegnungen mit BACH: Ein Versuch über den Zauber des Unverfügbaren“ ist Auftakt eines Symposiums, welches die unbegrenzten Dimensionen der Musik Bachs und seines Zeitgenossen Heinrich Ignaz F. v. Biber erkundet. Im Zentrum stehen die mystische Kraft, das spirituelle Potenzial und die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten dieser Musik. Zwischen Klang, Zeit und Transzendenz eröffnet sich ein Resonanzraum, in dem Musik jenseits des Irdischen spürbar wird. Aspekte wie Unendlichkeit, das Schweben zwischen „noch nicht“ und „nicht mehr Sagbarem“ sowie die phänomenale Vielschichtigkeit einiger Kompositionen werden diskutiert und am Beispiel der Biberschen Mysteriensonaten erfahrbar gemacht sowie durch einen theologisch verankerten Blick auf 80 Jahre Geschichte der Bachwoche ergänzt.
Programm 14 Uhr bis 17.30 Uhr:
- Mit Bach – zum Unendlichen. Die Greifswalder Bachwoche als Verkündigung
PD Dr. Tilmann Beyrich (Pastor am Dom St. Nikolai, Greifswald) - Bibers Mysteriensonaten
Georg Kallweit (Geiger/Urban Strings, Melzow/Uckermark)
PAUSE
- Alles außer altbacken. Bachs Choralbegriff
Dr. Christine Blanken (Musikwissenschaftlerin und Kirchenmusikerin, Bach-Archiv Leipzig) - Bach in my music: Overcoming our distance of time and space in a composer‘s perspective
Gespräch mit der Komponistin Professorin Dr. Larisa Vrhunc
Um eine Anmeldung wird gebeten.
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