Eine Reise um die Welt in Poesiefilmen der 1920er Jahre

Fokus: GESELLSCHAFT, Veranstaltungssprache: Deutsch

Poesiefilme der 1920er Jahre nutzen die Kompositionsmethode der Sinfonie als Montageprinzip, um weltweit neue großstädtische Erfahrungen in der tradierten Form der Sinfonie visuell und akustisch erlebbar zu machen. In polyrhythmischen Kunstwerken, die sich von der Musik, der Architektur, der bildenden Kunst, dem Theater und den neuen Möglichkeiten des experimentellen Avantgardefilms, des surrealen Films sowie des Animations- und Werbefilms inspirieren lassen, machen sie Poesie multimodal erfahrbar. In einer Reise um die Welt werden bekannte und weniger bekannte poetische Großstadtfilme hinsichtlich ihrer ästhetischen Strukturen miteinander verglichen – in einer Reise in die Vergangenheit werden die bis heute faszinierenden Anfänge der Geschichte des Poesiefilms skizziert.

Nach einem Studium der Klassischen Philologie und Germanistik in Heidelberg und Pisa sowie einer Promotion an der Universität Regensburg über Gegenwartsliteratur habilitierte sich Doren Wohlleben, langjährige Mitarbeiterin im Studiengang „Ethik der Textkulturen“, an der Universität Augsburg über „Enigmatik – das Rätsel als hermeneutische Grenzfigur in Mythos, Philosophie und Literatur“. Nach mehreren Jahren auf einer Heisenberg-Stelle in Heidelberg und trilateralen Gastprofessuren (Israel/USA/Europa) ist Doren Wohlleben seit 2019 Professorin für Neuere und neueste deutsche Literatur mit Schwerpunkt Literaturvermittlung in den Medien an der Philipps-Universität Marburg.

Moderation: Privatdozentin Dr. Yvonne Al-Taie 

Veranstaltungsort: Universität Greifswald, Institut für Deutsche Philologie, Rubenowstr. 3

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Veranstaltungsort

  • Institut für Deutsche Philologie, Rubenowstraße 3
    17489 Greifswald