Erfahrung und Denken. Überlegungen zu Leben und Werk Hannah Arendts

Öffentlicher Abendvortrag
Foto: Andreas Hornoff
Hannah Arendt auf dem 1. Kulturkritikerkongress 1958 (Foto von Barbara Niggl Radloff - sammlungonline.muenchner-stadtmuseum.de, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=104669642)

Der Vortrag konzentriert sich auf zwei Phasen in Hannah Arendts Leben und Denken: zunächst auf die Jahre im Pariser Exil und dort auf ihre Arbeit für die Kinder- und Jugend-Aliyah von 1934 bis 1939, sodann auf ihre Hauptwerke „Origins of Totalitarianism“ (1951) bzw. „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“ (1955), an denen sie knapp zwanzig Jahre arbeitete. In diesen Jahren dokumentiert sich das besondere Verhältnis von Erfahrung und Denken bei Hannah Arendt. Nicht im Sinne einer dialektischen Synthese oder einer kausalen Beziehung, sondern in einer spezifischen „Korrelation“ (Hermann Cohen), die im Mittelpunkt des Vortrags stehen wird.
 
Thomas Meyer wurde an der LMU München im Fach Philosophie promoviert und habilitierte sich dort auch. 2020 wurde er zum Professor an seiner Alma Mater ernannt, wo er hauptsächlich Antike Philosophie lehrt. Gastprofessuren und Fellowships führten ihn u. a. nach Zürich, Graz, Chicago, Boston, Erlangen und Kiel. Er ist der Herausgeber einer auf zwölf Bände angelegten Studienausgabe der Werke Arendts, die ebenso wie die im vergangenen Herbst veröffentlichte Biografie im Münchner Piper Verlag erscheint.

Moderation: Professor Dr. Dr. h.c. Heinrich Assel (Greifswald)

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Organisatorische Hinweise 
Das Alfried Krupp Wissenschaftskolleg versucht, diese Veranstaltung auch live als Zoom-Meeting bereitzustellen, in dem sich Zuschauende über den Chat schriftlich beteiligen können.

  • Wir freuen uns, wenn Sie bei der Einwahl in Zoom Ihren Klarnamen angeben. Selbstverständlich können Sie an der Veranstaltung auch unter einem Pseudonym teilnehmen.
  • Eine Liste aller Teilnehmenden ist für alle Beteiligten während der gesamten Veranstaltung einsehbar.
  • Während des Vortrages sind die Mikrofone der Zuschauenden alle automatisch stumm geschaltet, um keine störenden Hintergrundgeräusche zu erzeugen. Die Kamera der Zuschauenden kann gern von Ihnen während des Vortrages angeschaltet werden.
  • Während der gesamten Veranstaltung können Wortmeldungen bzw. Fragen schriftlich im Chat gestellt werden.

Aufzeichnung 
Die Veranstaltung wird aufgezeichnet, um sie für die Mediathek des Kollegs zu nutzen. In der Aufzeichnung wird nur der/die Vortragende, dessen/deren Präsentation sowie der Moderator/die Moderatorin zu hören bzw. zu sehen sein. Chatbeiträge werden nicht aufgezeichnet. Ein „REC“-Zeichen am Bildrand informiert die Teilnehmenden. Sobald alle Beteiligten an der Aufzeichnung der Nutzung zugestimmt haben und alle Nutzungsrechte vorliegen, wird die Aufzeichnung auch in der Mediathek zu finden sein.


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