Geschlechtersensible Medizin 2021 – ein transnationaler Überblick

Digitale Veranstaltung,Digital Lecture,International conference,Podiumsdiskussion

Programm

17.00 - 17.10 Uhr
Begrüßung und Moderation
Dr. Elpiniki Katsari, Universitätsmedizin Greifswald
Dr. Christian Suhm, Alfried Krupp Wissenschaftskolleg


17.10 - 17.25 Uhr
Musikalische Einführung
Beltango - Finnischer Tango
Annette Fischer (Klarinette), Karen Salewski (Akkordeon) und Hanna Silvennoinen (Cello)

17.25 - 17.30 Uhr
Grußwort
Stefanie Drese, Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung, Mecklenburg-Vorpommern

17.30 - 18.15 Uhr Keynote:
Geschlechtersensible Medizin 2021 - ein transnationaler Überblick

 

Die geschlechtersensible Medizin hat sich in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt und genießt immer mehr Aufmerksamkeit im gesellschaftlichen Diskurs. Wie sah diese Entwicklung aus und was bedeutet sie für die nähere Zukunft der Disziplin?

In diesem Vortrag werden kurz die geschlechtersensible Medizin und ihre Ziele dargestellt, ebenso wie die Risiken bei mangelnder Berücksichtigung. Schlagen nur Frauenherzen anders oder verhalten sich Lungen, Knochen und Nerven auch anders je nach Geschlecht? Daraufhin werden praktische nächste Schritte aufgezählt, auch in Anbetracht der Erkenntnisse durch die COVID-19 Pandemie, die die Versorgung von Patientinnen und Patienten langfristig verbessern können.

Professorin Dr. Sabine Oertelt-Prigione
Lehrstuhl für Gender in Primary and Transmural Care, Radboud Universität, Nijmegen, Niederlande
Lehrstuhl für Geschlechtersensible Medizin, Universität Bielefeld


18.30 - 19.30 Uhr Podiumsdiskussion
Fast zwei Jahre Pandemie - Chancen und Herausforderungen durch COVID-19
Die Herausforderungen der COVID-19 Pandemie haben unsere Gesellschaft auf eine harte Probe gestellt. Was haben wir daraus gelernt, was machen wir zukünftig besser? Geben neue Erkenntnisse auch weitere Impulse für die Gendermedizin, für ein differenzierteres Herangehen in Diagnostik und Therapie bei Frauen und Männern? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Berlin, Münster und Greifswald berichten von ihren Erfahrungen, diskutieren über das Wie-weiter und stellen sich den Fragen der Teilnehmenden vor Ort und online.

Podium:
Professor  Dr.  Wolfgang  Hoffmann ist Leiter der Abteilung Versorgungsepidemiologie und Community Health an der Universitätsmedizin Greifswald.
Professorin Dr. Dr. Bettina Pfleiderer ist Naturwissenschaftlerin und Medizinerin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Bis 2019 war sie Präsidentin des Weltärztinnenbundes (MWIA).
Professorin Dr. Silke Schmidt hat den Lehrstuhl für Gesundheit und Prävention im Institut für Psychologie der Universitätsmedizin Greifswald inne.
Dr. Ute Seeland  ist Kardiologin und hat eine Klara Marie Fassbinder-Gastprofessur an der Johannes Guttenberg-Universität Mainz inne.
Professorin Dr. Gertraud Stadler ist Psychologin und hat an der Berliner Charité eine Professur für geschlechtersensible Präventionsforschung inne.
Professorin Dr. Anke Steinmetz hat die Kurt-Alphons Jochheim-Stiftungsprofessur für Physikalische und Rehabilitative Medizin an der Universitätsmedizin Greifswald inne.

Moderation: Dr. Elpiniki Katsari

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Organisatorische Hinweise zur digitalen Veranstaltung
Das Alfried Krupp Wissenschaftskolleg bietet diese Veranstaltung live als Zoom-Meeting an, in dem sich Zuschauende auch mit Videobeiträgen an der anschließenden Diskussion beteiligen können.

  • Wir freuen uns, wenn Sie bei der Einwahl in Zoom Ihren Klarnamen angeben. Selbstverständlich können Sie an der Veranstaltung auch unter einem Pseudonym teilnehmen.
  • Eine Liste aller Teilnehmenden ist für alle Beteiligten während der gesamten Veranstaltung einsehbar.
  • Während der Veranstaltung sind die Mikrofone der Zuschauenden alle automatisch stumm geschaltet, um keine störenden Hintergrundgeräusche zu erzeugen. Die Kamera der Zuschauenden kann gern von Ihnen während des Vortrages angeschaltet werden.
  • In der anschließenden Diskussion können Wortmeldungen bzw. Fragen über die Funktion „Hand heben“ angezeigt werden. Diese finden Sie – je nach Endgerät – unter dem Button „Teilnehmer“, „Mehr“ oder „Reaktionen“.
  • Sie können die Hand auch wieder senken, wenn Sie die Frage zurückziehen wollen. Der Moderator/die Moderatorin führt eine Redeliste und erteilt in der Reihenfolge der Meldungen das Wort.
  • Wenn Sie von dem Moderator/der Moderatorin aufgefordert werden, Ihre Frage bzw. Ihre Wortmeldung vorzubringen, werden Sie über die Benutzeroberfläche aufgefordert, Ihr Mikrofon anzuschalten. Gern können Sie dann, wenn noch nicht geschehen, auch Ihre Kamera anschalten. Insbesondere beim Vortragen von längeren Wortmeldungen ist dies gewünscht, damit die Vortragenden auch sehen können, wer die Frage stellt bzw. die Anmerkung macht.
  • Selbstverständlich haben Sie darüber hinaus auch die Möglichkeit, Ihre Fragen schriftlich im Chat zu stellen.

Aufzeichnung der digitalen Veranstaltung
Die Veranstaltung wird aufgezeichnet, um sie für die Mediathek des Kollegs zu nutzen. In der Aufzeichnung wird nur der/die Vortragende, dessen/deren Präsentation sowie der Moderator/die Moderatorin zu hören bzw. zu sehen sein. Video-, Audio oder Chatbeiträge werden nicht aufgezeichnet. Ein „REC“-Zeichen am Bildrand informiert die Teilnehmenden über die aktuelle Aufzeichnung.

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Zugang zum virtuellen Hörsaal des Kollegs

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