Klimaforschung – kann man ihr trauen?

Öffentlicher Abendvortrag

Im Zusammenhang mit dem Klimawandel sieht sich die Wissenschaft in einem Dilemma. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft verlangen, dass die Aussagen der Klimaforschung zum Klimawandel korrekt sind. Darüber hinaus üben Klimaskepsis und Wissenschaftsfeindlichkeit zusätzlichen Druck auf die Forschenden aus. Mit den Hintergründen von Klimaskepsis und Wissenschaftsfeindlichkeit sowie deren Auswirkungen auf die öffentliche Meinung und die wissenschaftliche Forschung wird sich daher der erste Vortrag beschäftigen.
Es gehört zum Selbstverständnis der Wissenschaft, gewonnene Ergebnisse und Hypothesen immer wieder kritisch zu hinterfragen. Der zweite Vortrag schlägt anhand verschiedener Beispiele eine Vorgehensweise vor, bei der einerseits die wissenschaftlich gut verstandenen Prozesse hervorgehoben werden, andererseits transparent mit offenen Fragen umgegangen wird.

Anna Leuschner studierte Philosophie und Geschichte in Bielefeld und Darmstadt und wurde 2011 an der Universität Bielefeld mit einer Arbeit zur Glaubwürdigkeit der Wissenschaft am Beispiel der Klimaforschung promoviert. Anschließend forschte und lehrte sie an den Universitäten Bielefeld und Karlsruhe. Seit Oktober 2015 arbeitet sie als Postdoc im DFG-Graduiertenkolleg „Integrating Ethics and Epistemology of Scientific Research“ an der Leibniz Universität Hannover an ihrer Habilitation.

Christian von Savigny hat an den Universitäten Tübingen, Heidelberg und an der York University (Toronto) Physik und Atmosphärenwissenschaften studiert. Er promovierte 2002 an der York University und habilitierte sich 2009 an der Universität Bremen in Experimentalphysik. Seit 2012 ist er Professor für Umweltphysik an der Universität Greifswald.

Moderation: Alexander Fritzsche MASt.

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