VAN GOGH – DIE BRIEFE. „Manch einer hat ein großes Feuer in seiner Seele“

Öffentliche Lesung
Foto: Hans Jürgen Syberberg

Vincent van Gogh hat nicht nur Bilder geschaffen, sondern auch Briefe geschrieben, die bedeutsame autobiographische Zeugnisse hinterlassen. Manch einer hat ein großes Feuer in seiner Seele heißt die Neuausgabe des im C.H. Beck-Verlag erschienenen Bandes mit den Briefen Van Goghs an seinen Bruder Theo. Dazu schreibt der Verlag: „Die Briefe von Vincent van Gogh sind ein Stück Weltliteratur. Sie sind ein Fenster zur Seele eines Ausnahmekünstlers, der mit dem Leben wie mit der Kunst kämpfte, der das Größte wollte und erreichte. Van Gogh war ein höchst schwieriger Mensch, und sein Leben entgleiste ihm mehr als einmal. Doch seine Vision der Kunst, seine Sehnsüchte und Ambitionen, seine Gedanken über die Gesellschaft und das menschliche Dasein konnte er mit bestechender Klarheit entwickeln. Die Briefe, die er oft in innerer Einsamkeit verfasste, sind Dokumente einer großen Suche, bei der stets viel auf dem Spiel stand. Gleichzeitig berühren sie durch ihre unverfälschte und sprachmächtige Prosa. Leuchtend in ihrem teils hellen, teils dunklen Glanz.“ Die Texte der öffentlichen Lesung werden ausgewählt und gelesen von Jovita Dermota.

Jovita Dermota lebt und arbeitet als Schauspielerin in München und Wien. Engagements führten sie an die Münchner Kammerspiele, das Schauspielhaus Zürich und das Residenztheater München. Sie entwickelte Soloproduktionen zu Persönlichkeiten wie Clara Schumann und Ingeborg Bachmann. 1999 erhielt sie das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst.

Moderation: Dr. Christian Suhm

Bei der Lesung handelt es sich um den Wiederholungstermin vom 15.10.2018, der leider auf Grund einer Erkrankung ausfallen musste.

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