Wie Polynome Knoten und Zöpfe erkennen können – oder vielleicht doch nicht

Alumni Fellow Lecture, Öffentlicher Abendvortrag

Catharina Stroppel studierte ab 1991 Mathematik und Theologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit dem Ziel, Lehrerin zu werden. 2001 wurde sie in Freiburg bei Wolfgang Soergel promoviert. Als Post-Doktorand war sie an der University of Leicester, 2003/2004 Assistenzprofessor an der Universität Aarhus und ab 2004 an der Universität Glasgow, wo sie 2005 Lecturer und 2007 Reader wurde. 2007/08 war sie als Von Neumann Fellow am Institute for Advanced Study in Princeton. Seit 2008 ist sie Professorin in Bonn. Sie befasst sich mit Darstellungstheorie von Gruppen und Algebren sowie Kategorientheorie von Anwendungen in Geometrie und Topologie, z. B. der Gewinnung von Knoteninvarianten mit der Methode der Kategorifizierung. 2007 erhielt sie den Whitehead-Preis. 2010 war sie Invited Speaker auf dem Internationalen Mathematikerkongress in Hyderabad (Schur-Weyl dualities and link homologies). 2018 wurde sie zum Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldia gewählt.

Moderation: Professor Dr. Ines Kath

Die Felix-Hausdorff-Vorlesungen des Alfried Krupp Wissenschaftskollegs Greifswald werden in Kooperation mit dem Institut für Mathematik und Informatik der Universität Greifswald konzipiert und durchgeführt. Ziel ist es, einem breiten interessierten Publikum mathematische Phänomene und Probleme näher zu bringen.

Felix Hausdorff (* 8. November 1868 in Breslau; † 26. Januar 1942 in Bonn) war ein deutscher Mathematiker. Er gilt als Mitbegründer der allgemeinen Topologie und lieferte wesentliche Beiträge zur allgemeinen und deskriptiven Mengenlehre, zur Maßtheorie, Funktionalanalysis und Algebra. Im Sommer 1912 begann die Arbeit an seinem opus magnum, dem Buch Grundzüge der Mengenlehre. Es wurde in Greifswald vollendet, wohin Hausdorff zum Sommersemester 1913 als Ordinarius berufen worden war, und erschien im April 1914.


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