Verwobene Geschichten: Der Greifswalder Croy-Teppich von 1554 und seine europäischen Bezüge

Internationale Fachtagung unter der wissenschaftlichen Leitung von Privatdozentin Dr. Livia Cárdenas (Lüneburg), Antje Kempe M. A. (Greifswald) und Dr. Ruth Slenczka (Greifswald)

Der Croy-Teppich von 1554 zählt nicht nur aufgrund seiner Größe von über 30 Quadratmetern zu den bedeutendsten Textilkunstwerken der Frühen Neuzeit im Ostseeraum. Der im Pommerschen Landesmuseum ausgestellte Teppich aus dem Eigentum der Universität Greifswald zeigt Mitglieder pommerscher und sächsisch-ernestinischer Herrscherhäuser bei einer Predigt Martin Luthers. Entstanden vermutlich in Stettin/Szczecin, ist die monumentale Tapisserie ein eindrucksvolles Zeugnis von höfischer Repräsentation, politischer Memoria und Konfession.
Die internationale Tagung nimmt den Croy-Teppich zum Ausgang für einen europäisch-vergleichenden Blick auf die höfische Tapisseriekultur des 16. Jahrhunderts. Sie thematisiert Techniken und Werkstattzusammenhänge, Bildprogramme, Funktionen und Austauschprozesse. 

Datum:
10. und 11. September 2026 

Wissenschaftliche Leitung:
Privatdozentin Dr. Livia Cárdenas (Lüneburg) 
Antje Kempe M. A. (Greifswald)
Dr. Ruth Slenczka (Greifswald)

Tagungsbüro:
Natalia Zborka M. A. 
Telefon +49 3834 420 5012
natalia.zborkawiko-greifswaldde 

Veranstaltungsorte:

  • Donnerstag, 10.09.2026: Pommersches Landesmuseum, Rakower Straße 9, 17489 Greifswald
  • Freitag, 11.09.2026: Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald, Martin-Luther-Straße 14, 17489 Greifswald