Die Zukunft des Journalismus in Zeiten von Fake News und Digitalisierung

Abendvortrag

Teilnahme nur mit Anmeldung

„Ohne seriösen Journalismus ist unsere Demokratie in Gefahr!“ So formulierte es Claus Kleber 2017 in seiner Streitschrift „Rettet die Wahrheit“. Dennoch sehen sich Journalisten immer wieder Anfeindungen ausgesetzt, und ihre Funktion als vierte Gewalt des Staates wird immer wieder infrage gestellt. Außerdem erschwert die Verbreitung von gefälschten Nachrichten und Videos, die durch die fortschreitende Digitalisierung immer neue Formen findet, die journalistische Arbeit. In seinem Vortrag und der anschließenden Diskussion wird Claus Kleber auf die Arbeit in diesem Spannungsfeld eingehen und einen Ausblick auf die Zukunft des Journalismus wagen.

Claus Kleber studierte von 1974 bis 1980 Jura in Tübingen, Lausanne und Genf, wobei ein Teil seines Auslandsstudiums durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes gefördert wurde. 1985 wurde er mit einer Arbeit zum privaten Rundfunk promoviert. Seine journalistische Karriere begann er beim Südwestfunk in Konstanz, bevor er 1992 an das ARD-Studio in Washington wechselte, das er von 1997 bis 2002 leitete. 2003 wurde er Leiter des ZDF-„heute-journals“ dessen erster Moderator er bis heute ist. Claus Kleber war darüber hinaus an der Produktion zahlreicher ZDF-Dokumentationen beteiligt und ist Autor mehrerer Bücher. Für seine Tätigkeit wurde er u. a. mit dem Deutschen Fernsehpreis, dem Adolf-Grimme-Preis sowie der Goldenen Kamera ausgezeichnet.

Begrüßung: Alexander Fritzsche MASt.
Moderation: Jonas Simon


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