Korrespondenznetzwerke protestantischer Fürstinnen vom 16. bis 18. Jahrhundert

Internationale Fachtagung
Abbildung: Luise Dorothea, Herzogin von Sachsen-Gotha-Altenburg. S. Hellmund, Gotha 1754.© Deutsches Historisches Museum /A. Psille

Die Veranstaltung schließt an eine Fachtagung zu Handlungsfeldern pommerscher Fürstinnen um 1600 an, die 2014 im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg stattfand. Nun wird sich die Diskussion auf die Briefkultur von Fürstinnen aus nord- und mitteldeutschen Reichsterritorien und ihre vielfältigen Aktivitäten in kommunikativen Netzwerken konzentrieren. Aktuelle Erschließungsvorhaben von Briefsammlungen bieten den Tagungsteilnehmer*innen vielfältiges Material zur Besprechung historischer, kultur- und literaturwissenschaftlicher Fragestellungen. Dazu gehören z.B. die Themen Verhaltensnormierung durch Erziehungskonzepte, Kultur- und Wissenstransfer im Medium Brief, Rekonstruktionen von Familienkonstellationen und gewünschten/gelebten Hierarchien, sprachliche Codes bei diplomatischen Aktionen, Ausdrucksformen der Bekenntniskultur. Teilaspekte werden neue Forschungen zur Brief- und Netzwerktheorie sein, außerdem Praxis und Probleme bei der Edition einzelner Briefsammlungen oder erhaltener Korrespondenzen zwischen mehreren Personen, die sich heute an verschiedenen Orten befinden können.

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